MALTECHNIK DES IMPRESSIONISMUS
UND POSTIMPRESSIONISMUS

Basis der Ausstellung ist das im Jahre 2002 gestartete Forschungsprojekt „Maltechnik des Impressionismus und Postimpressionismus“. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaften der Fachhochschule Köln untersuchte ein Team von Wissenschaftlern (Restauratoren, Naturwissenschaftler und Kunsthistoriker), unterstützt von namhaften Experten aus aller Welt, rund siebzig Gemälde aus der hauseigenen Sammlung. Mit Hilfe modernster Techniken (Stereomikroskopie, naturwissenschaftliche Materialanalyse sowie Röntgen-, Ultraviolett und Infrarotstrahlung) und detektivischem Spürsinn blickten die Forscher nicht nur auf, sondern auch in und sogar durch die kostbaren Bilder. Dabei analysierten sie unter anderem die unterschiedlichen Entstehungsprozesse, prüften die natürlichen Alterungserscheinungen oder fahndeten nach gezielten Manipulationen. Mit „Impressionismus – Wie das Licht auf die Leinwand kam“ präsentiert das Wallraf die faszinierenden Ergebnisse dieser spannenden Forschungsarbeit. Dabei zeichnen die Kuratorinnen den Weg von der Sinneswahrnehmung, über die angewendeten Malmaterialien, die „Tatorte“ im Atelier oder der freien Natur, sowie die Maltechnik und Werkgenese bis hin zur Rezeption und Erhaltung der Bilder nach.

FORSCHUNG
ONLINEPUBLIKATION
Rechts: Vincent van Gogh, „Die Zugbrücke“, 1888, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Links: Infrarotreflektogramm:die mittels infraroter Strahlen sichtbar gemachte Unterzeichnung umfasst das Liniengerüst des Perspektivrahmens (rot markiert).